Seit 1988 gibt es in Österreich die Arbeitnehmerüberlassung und mittlerweile sind rund 44 000 Menschen die in einem der 380 Zeitarbeitsunternehmen tätig sind. Es sind größtenteils Männer mit 83 Prozent, die als Zeitarbeitnehmer beschäftigt sind. Über den genauen Umsatz der Branche bestehen bis dato keine genauen Aufzeichnungen.
Fast die Hälfte von Ihnen arbeitet in der Industrie, wohingegen sich die restlichen Leiharbeiter auf die Bereiche Transport, Telekommunikation, Dienstleistungen, Handel und das Bankwesen verteilen.Der gesetzliche bestimmte Mindestlohn österreichischer Leiharbeiter läuft über einen Sozialpartner, und muss monatlich mindestens 1.000 Euro betragen.
Diese Regelung wurde im Jahre 2008 eingeführt. Zudem sind die Verleihunternehmen dazu verpflichtet, keine weiteren Gebühren seitens der Leiharbeiter zu fordern.