Ungefähr 7 200 Menschen von den 429 200 Einwohnern Luxemburgs sind Zeitarbeiter, das sind 2,5 Prozent der Erwerbsfähigen des Landes. Die Zahl der Zeitarbeiter setzt sich zu 69 Prozent aus Franzosen zusammen. Weitere acht Prozent bilden Belgier. Arbeiter deutscher Nationalität sind mit 4,5 Prozent vertreten. Die Männerquote von 63 Prozent lässt einen Rückschluss auf die entsprechende Frauenquote zu.
In Luxemburg gibt es etwa 40 Zeitarbeitsfirmen. Der Gesamtumsatz der Leiharbeiterbranche beträgt im Jahresschnitt 290 Millionen Euro. Die Haupteinsatzgebiete der Zeitarbeiter liegen vor allem im Bereich des Bauwesens, der Industrie sowie des Finanzsektors.
Im Bereich der Entlohnung liegt Luxemburg etwas über dem europaweiten Durchschnitt: Der monatliche Mindestlohn beträgt rund 1725 Euro, was einem Stundenlohn von mindestens 9,97 Euro entspricht.